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 Und der erste zuckerfreie Bericht

Meinen Samstag habt ihr ja gestern schon gesehen, also zeige ich noch ein paar Bilder von heute  und *räusper* oute mich als WOO-Girl…
Die Instagramer sind ja bereits bestens informiert 🙂
…zu Ehren meines neuen Kühlschranks am Freitag eine kleine Küchenparty geschmissen… (Sprung zum Samstag Nachmittag) dem Toastbrot für die nächste Woche Tschüss gesagt…
 …das obligatorische Selbstportrait ist mittlerweile Pflicht… Käseomlett als perfektes Dinner auserkoren…
…zuckerfrei in den Sonntag gestartet…unterstützt vom Sonntagmorgen Soundtrack…
 …den Flohmarkt gestürmt…literarische Kunstwerke bestaunt…
…spontan VERLIEBT und NICHT mitgenommen…beschlossen an diesem Stand zu übernachten weil ich mich nicht trennen konnte…
 …10 Euro sehr gut investiert…z.B. in ein neues Lieblingskleid…
…Früchte verlesen…zuckerfrei geschlemmt…
…Arbeitsplatz in die Küche verlegt aufgrund von Dauerhunger…Abendessen angerichtet…
Und Ihr so?

So und nun zu meiner zuckerfreien Berichterstattung:


Als allererstes vielen Dank für euren Zuspruch und die wahnsinnige Unterstützung und vor allem die vielen die beim zuckerfrei Experiment mitmachen. 
Da ich ja nur den industriellen Zuckerquellen den Kampf angesagt habe bleiben mir ja zum Glück noch die natürlichen Süßquellen Fruchtzucker im Obst und Gemüse, Honig und Stevia –  Stevia werde ich aber nur im Naturzustand konsumieren, sprich getrocknet oder frisch. Die erhältlichen Pulver und Liquids enthalten zum Teil andere chemische Zuckerersatzstoffe die in dieser Woche tabu sind.
Okay das nur mal  vorweg ich mache die ganze Geschichte nicht aus figurtechnischen Gründen sondern um zu testen was passiert mit mir und meinem Geschmacksempfinden und aus Spass an der Freud (harrharr). Trotzdem habe ich mich heute Morgen mal auf die Waage gestellt um am Ende der Woche sagen zu können wie sich die ganze Sache auf mein Gewicht ausgewirkt hat.
Den Tag habe ich mit einem Frühstück aus Haferflocken, warmer laktosefreier Milch (bei der normalen krieg ich Probleme), einem EL Honig und TK Früchten gestartet. Keine große Besonderheit, denn das esse ich unter normalen Umständen unter der Woche.
Dementsprechend fehlte mir die Marmelade und Nutella nur bedingt.
Mittags gab es auf dem Flohmarkt Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, ich hab mir von dem Verkäufer auch versichern lassen, dass KEIN Zucker drin war. 
Bis dahin ging es mir gut, doch mein Kopf wollte einen Schokoriegel – GANZ schlecht. Zuhause habe ich dann die die zuckerfreie Obsttorte (Rezept morgen) gebacken. Die wider Erwarten sehr gut ankam.
Nur ich wurde nicht satt, kenn ich sonst nicht. Ein Stück hätte sonst gereicht, heute waren zwei noch nicht genug.
Das zog sich den restlich Tag hin, ich habe ständig Früchte in mich hineingeschaufelt, wurde immer gereizter und nervöser.
Von Konzentration ganz zu schweigen, ich bin innerlich total aufgewühlt und obwohl ich friere schwitze ich wie Hölle.
So muss sich ein Junkie fühlen…aber das bin ich ja irgendwie – ein Zuckerjunkie.
Liebes Zuckertagebuch, Schluss für heute ich melde mich morgen wieder.

9 Kommentare

  1. heeeey nicole wie du konntest diesen tollen Stuhl da einfach so stehen lassen der sieht echt genial aus aber wer ne Woche auf Zucker verzichten kann hat auch willenstärke;-) und deine spargelnudeln – eint Raum gabs bei mir heute auch allerdings noch mit Garnelen;-)

    einen guten start in die Woche wünsche ich dir!

    cherrybee

  2. Nach Deinem ersten Zuckerfreibericht, hab ich schon ein bisschen Bammel vor morgen… Ich hätte nicht gedacht, dass es solche Auswirkungen hat. Ich bin gespannt, wie mein erster zuckerfreier Tag verläuft. Er wird erstmal mit Tee statt Kaffee beginnen. Denn zuckerfreien Kaffee bringe ich (noch) nicht über’s Herz. Dir weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Alles Lieb vom *Glüxkind*

  3. Herrje, ich könnte es nicht, nie und nimmer nicht, ohne Zucker. Erdbeeren und Himbeeren hin oder her .. es ginge nicht. Dabei ess ich nicht mal gerne Schokolade, ich bin eigentlich eher der salzige Typ. Trotzdem .. schon meinen morgendlichen Joghurt würde ich ohne eine Prise Zucker nicht runterkriegen. Hut ab wenn du das packst, und beide Däumchen drück ich dir fest! Auf dass du keinen rückwärts-Zuckerschock erleiden musst!

  4. es IST wie ein Entzug!
    der Körper ist erstmal total irritiert, versteht die welt nicht mehr, kriegt wahrscheinlich panik, denkt er kann nicht ohne zucker überleben… streichel ihn, tut ihm gutes, gönn dir ein schönes bad oder ne schöne creme, beruhig ihn, versichere ihm, dass du ihn nicht verhungern lassen willst…
    das gefühl geht weg und es wird dann leichter! versprochen!
    du machst das toll!!!
    Ich drück dich!
    Verena

  5. Liebe Nicole, hört sich nach einer gaaaanz schweren Zeit an. Ich wollte das schon lange mal machen, schau mir das aber erstmal bei Dir an. Ich bin ja nicht lebensmüde ;O)). Nee Quatsch….alles wird gut. In ein paar Tagen fühlste Dich sicher topfit. Halte durch!

    Ansonsten finde ich Deinen Weekendstream klasse und habe mich inspirieren lassen.
    Liebe Grüße, Frau Hibbel

  6. Nicole,

    wenn du so starkes Verlangen nach Zucker hast, dann hast du aber vorher arg viel davon gegessen, oder? 😉

    Lass mal das viele Obst weg und still den Süßhunger mit EIWEISS. Blöd, wenn du es nicht verträgst (das klingt doof, sorry), aber vielleicht hast du ja mit Quark und Joghurt weniger Probleme? Oder mit Ziegen- oder Schafsmilchprodukten?
    Der ‚Witz‘ am Zuckerentzug ist ja, dass der Blutzuckerspiegel wieder gedrosselt wird und langfristig wieder runterfahren soll. Schaufelst du jetzt ständig Obst nach, dann ist das zwar besser und gesünder als Schoki, der Blutzuckerspiegel fährt aber genauso Achterbahn wie sonst auch und du hast immer das Gefühl, nicht satt zu sein und mehr Essen zu brauchen.
    Ich bin beileibe kein Experte, was den ganzen Ernährungskram betrifft, hab mich aber immer schon viel damit beschäftigt und noch mehr, seitdem ich Sport machen und mit dem Beginn der diesjährigen Fastenzeit meinen (sicher nicht weniger großen als den Deinen) Zuckerkonsum gedrosselt hab. Was hatte ich da am Anfang Kopfweh, Hunger, Gelüste und Nicht-Satt-Sein, bis ich mit meiner Trainerin darüber sprach. Seit ich mich an viel Eiweiß, viel TRINKEN(!!!), viel Gemüse und wenig einfachen Kohlehydrate halte, ist das alles weg.

    Gutes Durchhaltevermögen und ganz viele liebe Grüße vom Ammersee,
    Valerie

  7. Oh mein Gott. Ich glaube, dass ich deine Wohnung sehen möchte. Komplett. Die kleinen Fitzelchen die die uns regelmäßig präsentierst sind ja eigentlich nur zum „Nase lang machen“, oder?!
    Und ich möchte keine Beinfotos mehr von dir sehen … unverschämt, denn die sehen ganz schön perfekt aus!!

    Ich lieben diesen Blog einfach!!

    Lieben Gruß,
    nicki

  8. Mensch Nicole, Du traust Dich ja was! 😉 Ohne Zucker! Eine ganze Woche! Als ich Valeries Kommetar las, musste ich die ganze Zeit nicken und „genau!“ sagen. Industriellen Zucker weglassen ist ne super Sache und echt nicht leicht, da der Krempel mehr oder weniger überall drin ist (eine ziemliche Schweinerei, wenn du mich fragst!), aber am Ende ist dem Körper relativ egal, ob der Zucker aus der Tüte oder aus dem Obst kommt. Auch Honig ist im Grunde nichts anderes als Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser. Dazu kommt, dass Laborversuche nachgewiesen haben, dass bei Fruchtzucker das Sättigungsgefühl ausbleibt. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass Du ständig Hunger hast. Ich kann z.B. kiloweise zuckrige Wassermelone essen – wenn ich nicht irgendwann einen Blubberbauch bekommen würde und ständig auf den Topf rennen müsste, würde ich so ein 10kg-Ding vom türkischen Gemüsehändler allein auffuttern. :-))

    Hmmmmm….. ich spiele mit dem Gedanken, mich Deinem Experiment anzuschließen… oooooh, ich liebe Herausforderungen! 🙂 Wobei, huh, das würde heißen, meinen Espresso ohne Süße zu trinken. *brrrr* Ich denke noch mal drüber nach.

    Ich fiebere mit Dir!
    Liebe Grüße
    Katharina

  9. Anonymous

    Liebe Nicole,
    oh ja, das kenn ich! Ich mach das regelmäßig zu Ostern und ich sag Dir, die ersten drei Tage ist eine aufgebrachte Nashornmutter nix gegen mich! Ich hab dann sogar Entzugskopfschmerzen, die die ohnehin schon schlechte Laune natürlich nicht unbedingt heben.

    Doch die gute Nachricht: Das geht vorbei. Irgendwann macht es sogar Spaß und man fühlt sich seinem alten zuckerabhängigen Ich so furchtbar überlegen.

    Übrigens bin ich ungefähr zwei Wochen nach dem Zuckerentzug wieder voll drin und bei der täglichen Tafel gelandet. Aber dann muss das halt so sein 🙂

    Liebste Grüße
    Chrissie

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