Ein Hasselback Kürbis Rezept. Und 5 weitere Kürbisrezepte die dich glücklich machen

hasselback-pumpkin

„Wusstest du, dass der Kürbis eigentlich eine Beere ist?“

Beeren sind nämlich Früchte deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen – und exakt so sieht das innere Geschwurbsel eines Kürbisses aus. Klugscheißen konnte ich schon immer hervorragend.

Ganz zur Verzückung meiner Mutter die solche Attacken in den meisten Fällen mit einem inneren Augenrollen kommentiert (JA Mama ich habe dich durchschaut), allerdings ließ sie mein botanisches Wissen um die orangene Superbeere ziemlich kalt. Denn ein Kürbis aus eigenem Anbau wandert bei meinen Eltern häufig auf den Hühnerhof und dient der kulinarischen Bespannung des heimischen Federviehs oder wird in der Bio-Verpflegungskiste für mich gesammelt.

Auf dem heimischen Herd meiner Erzeuger wurde noch NIE ein Kürbis zubereitet, noch nicht einmal eine schnöde Kürbissuppe.

Wat de Buer nich kennt dat frett her nich.

Aus diesem Grund (und weil ich es einfach mal testen wollte) setzte ich meinen Eltern beim letzten Besuch einen Hasselback Kürbis vor die Nase – kulinarische Späterziehung.

Hasselback Kartoffeln sind in hippen Internetkreisen schon lange keine Unbekannte mehr, Kartoffeln die fein eingeschnitten (nicht komplett durchtrennt) mit Öl, Gewürzen, Parmesan und Brotkrumen im Ofen knusprig gebacken werden.

Dieses Prinzip kann man sich zu Nutzen machen, bei Kürbissen, Zucchini oder auch großen Gemüsezwiebeln.

Das Hasselback-Kürbis-Rezept ist mehr als simpel, alles was benötigt wird ist:

  • 1 Butternut-Kürbis (oder Zucchinis oder große Gemüsezwiebel)
  • 5 EL Olivenöl (geschmolzene Butter, Kokosöl oder jede andere Art von Fett)
  • 1 EL Ahornsirup (Honig, Agavendicksaft oder Reissirup)
  • fein gerebbelte Kräuter (Oregano, Thymian, Rosmarin – ganz nach Geschmack)
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 2 EL Brotkrumen (oder Pankobrösel)
  • 3 EL geriebenen Parmesan

Des weiteren ist ein scharfes großes Messer und zwei Chopsticks* (oder zwei Kochlöffel) sehr hilfreich.

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Währenddessen den Kürbis halbieren, von den Kernen befreien und schälen. Ein Butternut-Kürbis MUSS im Gegensatz zu einem Hokkaido, den man auch mit Schale verzehren kann, geschält werden.
  3. Ein Backblech mit Backpapier oder Dauer-Backfolie* auslegen und die Kürbishälften darauf platzieren. Für 20 Min. im Ofen backen, damit wird das spätere einschneiden etwas einfacher.
  4. Nach 20 Minuten, die Kürbishälften auf ein Schneidebrett legen, die Chopsticks oder die Kochlöffelstiele an den Seiten der Kürbishälfte platzieren und feine gleichmäßige Einschnitte machen. Die Sticks sorgen dafür, dass das Messer den Kürbis nicht komplett durchtrennt.
  5. Wenn beide Kürbishälften eingeschnitten sind, legt sie vorsichtig zurück auf die Backfolie.
  6. Olivenöl, Kräuter, Salz, Pfeffer und Ahornsirup vermischen und mit Hilfe eines Silikonpinsels* auf den Kürbishälften verteilen.
  7. Zum Abschluss Brotkrumen und Parmesan vermengen und auf den Kürbishälften verteilen.
  8. Den Kürbis in den Backofen schieben und bei 200°C mindestens 30 Minuten backen. Nach 30 Minuten prüfen ob der gewünschte Bräunungsgrad eingetreten ist und ob die Kürbishälften gar sind.

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Der Hasselback Kürbis schmeckt sowohl als Einzelgericht mit etwas Sour Cream als auch als Beilage mit Hackbraten und Bratensoße (wenn man skeptische Eltern verköstigt).

Die Kürbiserfahrung ist meinen Eltern gut bekommen, was mich dazu inspiriert hat meinen 5 liebsten Kürbisgerichten eine Bühne zu bieten:

Platz 1: One Pot Kürbis-Nudel-Topf

Wenn es mal schnell gehen soll und der Abwaschberg nicht ins unermessliche wachsen soll.

Platz 2: Kürbis Cookies

Die gehen auch an Weinachten und sind vielleicht eine Abwechslung in der Keksdose.

Platz 3: Pumpkin Buns

Low Carb Teilchen, die dir das Frühstück versüßen.

Platz 4: Kürbis Tarte Flambée

Weil ich nach wie vor ein großer K&B Fan bin, dazu ein Wein, ein Film und mein Herz hüpft vor Freude.

Platz 5: Kürbis Crumble

Das Rezept gibt es leider nicht auf meinem Blog, Nic {Luzia Pimpinella} ist aber ganz nah an meine Version herangekommen.

4 Kommentare

  1. Kommt mir bekannt vor. Bei mir zuhause gab es früher auch nie Kürbis. Erst irgendwann in der Büroküche kam die Kürbissuppe auf den Tisch. Mittlerweile kann ich mir meinen Speiseplan ohne die leckere Beere gar nicht mehr vorstellen. Am liebsten aus dem Ofen. Deine Hasselbacks sehen wunderschön aus!

    • Livelifedeeply-now

      Angefixt durch Kürbissuppe, wie bei mir haha. Danke Dir

      XX

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