Super-Blolo-Contest-Giveaway

Samstags gab es bei meinen Eltern immer Spaghetti Bolognese, IMMER. Das war irgendwie ein Ritual. War ja auch kein Wunder welches Kind fährt nicht darauf ab. Blöderweise ließ mich meine Mutter Jahre lang in dem Glauben, das Spaghetti Bolognese, Spaghetti mit Tomatensoße und Fleischwurst ist – ich komme ja aus der Ehemaligen und wir hatten ja nüscht (ne Kathrin *gg*)
Aufgeklärt über die richtigen Zutaten wurde ich dann mit 11, von meinem Barbie-Kochbuch, seitdem ist in der Soße keine Fleischwurst mehr zu finden. Ich bin aber immer wieder offen für neue leckere Bolo-Rezepte und JETZT kommt ihr ins Spiel!!!
Ich veranstalte bis zum 25.09.2011 einen Super-Bolo-Contest in der ich das SuperDuperBoloRezept küre. Alles was Ihr dafür machen müsst:
  • mir einen Kommentar mit dem Rezept unter diesem Post hinterlassen oder
  • ein Rezept auf eurem Blog posten (dann reicht ein kurzer Kommentar) oder
  • eine Nachricht mit dem Rezept auf Facebook hinterlassen
Der Gewinner bekommt ein Pasta Kochbuch und eine kleine Überraschung!

 Mein Bolo-Rezept:

  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 500 g Hackfleisch (halb/halb)
  • 1 Hand voll Knollensellerie (gewürfelt)
  • 2 Möhren (gewürfelt)
  • 1 kleine Zucchini (gewürfelt)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/4 Liter Fleischbrühe
  • 1/8 Liter trockener Rotwein
  • Salz, Pfeffer, etwas Zucker
  • Öl zum anbraten
  • Basilikum


Hackfleisch scharf anbraten, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln mit Sellerie und Möhren zum Hack geben und ca. 5 Min.anbraten. Mit Rotwein und Fleischbrühe ablöschen alles ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dosentomaten zugeben mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen und alles auf niedrigster Flamme 2 Stunden köcheln lassen. Etwas 10 Minuten vor Kochzeitende Zucchini zugeben und noch einmal abschmecken. Mit Basilikum servieren.
Ich bin gespannt ob ein paar Rezepte zusammen kommen!

30 Kommentare

  1. Oh das ist was für mich da bin ich gerne dabei. Hier der Post zu meiner Lieblings Bolo.

    http://jennys-law.blogspot.com/2011/06/spaghetti-bolognese.html

    Die Fotos sind leider mit dem Handy gemacht und nicht so toll. Aber der Geschmack ist dafür um so besser. Meistens kochen wir eine größere Menge und frieren den Rest ein. Die Bolo eignet sich nämlich auch hervorragend für Lasagne. 😉

    Du kommst aus der Ehemaligen? Mein Vater und meine Großeltern kommen aus Grabow. Die Welt ist klein. 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Jenny

  2. Guten Morgen Nicole,

    Bolo ist immer prima. Die mögen wir auch total gerne. Bei uns gibts allerdings kein richtiges Rezept. Wir machen sie immer „frei Schnauze“. Ich versuchs mal in Worte zu fassen:

    Eine Zwiebel und eine Knoblauch-Zehe klein schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Ca. 350g Hackfleisch und ca. 3EL Tomatenmark darin anbraten.

    Anschließend wird mit einer Dose stückigen Tomaten abgelöscht. Hinzu kommen ein paar klein geschnittene Möhrchen, eine kleine Zucchini und (wenn vorhanden) auch ein bisschen Knollensellerie. Alles zusammen zum Kochen bringen und ein bisschen köcheln lassen, bis das Gemüse durch, aber noch bissfest ist.

    Gewürzt wird anschließend mit Salz, Pfeffer, ZUCKER (!!!!), Paprikapulver und Oregano.

    Guten Appetit und eine schöne Woche,
    Saskia

  3. Hallo Nicole,

    da hier viele bestimmt ein „normales“ Bolo-Rezept weitergeben werden, versuche ich es mit einer Alternative, die mir auch sehr lecker schmeckt.
    Eine Linsen-Bolognese, die ich nach diesem Rezept koche:

    http://www.chefkoch.de/rezepte/423661133188459/Bolognese-von-roten-Linsen.html

    Ich koche immer große Portionen, auch bei der Hack-Bolo, und wecke diese in Gläser ein. Wenn es dann mal schnell gehen soll, habe ein leckeres Essen und muss nicht zur Tüte greifen.

    Olga

  4. Hallo Nicole,

    wenn es schnell genehen muss, mache ich meine Bolo genauso wie sie meine Mama immer gemacht hat 🙂

    Die ist eigentlich ganz einfach:

    Großer Topf, und Öl – ich nehme meist Olivenöl heiß machen, bissl Knoblauch und Zwiebeln andünsten dann das Hack dazu und anbraten. Dann Tomatenmark mit rein kurz mitbraten und mit Brühe ablöschen. Dann das ganze einkochen lassen evtl. bissl andicken und mit Basilikum und Majoran und lecker italienischen Kräutern verfeinern. Fertig 🙂

    Vor kurzem hab ich mal was neues ausprobiert, war nicht schlecht, braucht aber Zeit.

    Und Zwar Hack anbraten und mit gestückelten Tomaten und Tomatensaft aufgießen. Das ganze dann 3 Stunden – ja wirkich, 3 Stunden – kochen lassen. Immer wieder nachsehen und gestückelte Tomaten oder Tomatensaft nachgießen. Nach 3 Stunden nur mit ein klein wenig Fleur de Sel würzen. Die Soße ist von Haus aus recht sämig und das Hack zerfällt in denen 3 Stunden richtig. Wie gesagt auch lecker, aber zeitaufwändig 🙂

    Lieben Gruß

    Nadine

  5. Liebe Idee von dir aber Bolognese Sauce ist bei mir das einzige was aus der Maggi Tüte huscht.Hab da schon einige Rezepte ausprobiert und bin da mit dem Schnellfix zufrieden….und nicht alle Kinder mögen SpagettiBolognese…bei mir nicht ein einziges und wozu dann die Mühe machen.Ich wünsch aber allen die bei dir mitmachen viel Glück und dir viel Freude an der Rezeptflut.♥EVELYN♥

  6. Ich sag nur: Makkaroni mit Tomatensoße, jeden Samstag….von Bolo hatte ich keinen blassen Schimmer
    ( siehste nicht mal einen Schimmer hatten wir…)
    Mein jetziges Bolorezept ähnelt deinem nur ohne Zucchini und Rotwein…die Kids, du verstehst;)…

    Super Idee…dein Bolo-Contest:)

    Liebste Grüße Kathrin

  7. Bei „Bolo“ musste ich spontan an „HoloBolo“ denken. Hat einer von Euch Rach der Restauranttester gesehen? Dort gab es ein Restaurant, das ganz viele Rezepte mit HoloBolo auf der Karte hatte (Sauce Hollandaise aus der Packung mit Bolognese (vermutlich auch aus der Tüte)). Ibah!!!
    Wir machen die Bolognese-Sauce immer ganz einfach: Zwiebelstücke andünsten, Gehacktes dazugeben und anschmoren, dann Tomatenmark und Stücktomaten aus der Dose dazu. Meist noch Möhrenstückchen und Staudensellerie. Gut salzen und pfeffern. Lecker! Unsere Tochter hat es mit 5 Jahren einmal geschafft, im Urlaub sich 2 Wochen durchgehend von Spaghetti-Bolognese zu ernähren. Dabei war das Buffet sooo klasse. Zwischenzeitlich ist sie 16 und kann einen weltweiten-Spaghetti-Bolognese-Führer schreiben. Egal wo sie ist, im Restaurant wird Spaghetti-Bolognese bestellt. Ihr Favorit ist die Sauce aus dem Vapiano.
    Super Idee Nicole!!! Klasse Post!
    Viele liebe Grüße von Monika
    (oh je, der Kommentar ist jetz aber lang geworden *smile*)

  8. Was für eine tolle Idee.
    Ich liebe Spaghetti Bolognese!!
    Und gerne wandel ich es immer wieder ab.
    Hier ist eines meiner Lieblingsrezepte:

    3 Möhren
    2 Knollen Fenchel
    1 Zwiebel oder Schalotte
    450g Hackfleisch Rind
    Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver
    2-3 EL Tomatenmark
    Vollkornspaghetti (geht mit normalen Spaghetti, aber ich esse die Kombi gerne mit Vollkorn…)
    800g passierte Tomaten
    100ml Gemüsebrühe

    Fenchel in dünne Streifen schneiden, Möhren und Zwiebel fein würfeln.
    Hackfleisch krümelig in Öl anbraten. Mit den Gewürzen würzen.
    Tomatenmark mit Zwiebel- und Karottenwürfel zufügen ind 2-3 Min. mitbraten.
    Spaghetti wie gewohnt in Salzwasser kochen. Brühe und passierte Tomaten zum Gemüse und Hackfleisch geben und 10-15 Min. köcheln lassen. Fenchel erst jetzt zum Schluss dazugeben und 10 Min. garen.
    Abschmecken. Fertig und sooo lecker!!

    Spring ich jetzt in den Topf??
    Ich hoffe ihr probiert das Rezept auch mal aus…
    Liebe Grüßeee
    Claudia

  9. Da mein Mann immer noch behauptet, meine Bolognese war mit einer der Gründe weshalb er mich geheiratet hat, hier das Rezept:

    80g Speckwürfel im Topf auslassen – 1 Möhre in Würfeln und ein Stück Sellerie in Würfeln 2 Minuten dazugeben – 1 EL Butterschmalz (oder nach Butter schmeckende Pflanzencreme) dazugeben – 500g Hackfleisch in den Topf und schön anbraten (ohne ständiges Umrühren) – ½ Tube Tomatenmark in den Topf geben – kurz anschmoren lassen – ein Lorbeerblatt dazu geben – mit mindestens 300ml Rotwein ablöschen – 250ml Fleischbrühe dazugeben – alles bei niedriger Hitze im offenen Topf mindestens 1 Stunde köcheln lassen – öfter mal probieren ob die Mischung zwischen Wein und Brühe ausgewogen ist und ggf. noch mal etwas zugeben!

    So, und jetzt muss ich in die Küche Bolognese kochen, mein Schatz wird sich freuen wenn er nachher Heim kommt. Nicole, du bist natürlich zum Probeessen eingeladen 🙂 whenever U want to!
    Martina

  10. Wow bei soviel tollen Bolorezepten, gibt es in nächster Zeit nichts anderes mehr. Mein Mann und ich lieben Bolo und andere tolle Spaghettisoßengerichte.Yummie….
    Ich bin nicht die weltbeste Köchin und mag eher schlichte-schnelle Küche. Darum beide Daumen hoch für die Wahnsinnsidee Bolocontest, aber ohne mein Rezept, das ist eher was für ein Fastfoodcontest..ggg…

    Ich schreib weiter alle Bolorezepte mit, das ist auch eine Art Gewinn:-)

    LG Sylke

    PS: bei mir gibt es im Moment auch eine Kleinigkeit zu Gewinnen, schau doch mal vorbei wenn du Lust hast…

  11. Lustig, bei meinen Eltern gab es früher auch im „Spaghetti Bolognese“, wenn Sie Samstags vom Einkaufen wieder da waren.
    Aber auch das war keine klassische Bolognese und es gab auch immer Fusili, weil mein Papa Spaghetti so unpraktisch zu essen fand 🙂 Dazu wurde Hackfleisch mit Zwiebeln knusprig angebraten und dazu gab es Sauce Napoli aus der Tüte :-)) Ich liebe dieses Essen noch heute, weil es mich an früher erinnert und machmal mache ich es mir noch und esse dann auch 3 Teller, weil ich es so lecker finde 🙂 Und dann bin ich für eine lange Zeit wieder geheilt von Fertigsaucen 😉

    Ich liebe die klassische Bolognese aber auch diese hier ist einfach köstlich und schon bei mehreren Rosinenhassern für Verwunderung gesorgt 🙂

    http://kuechenzauberfee.blogspot.com/2011/04/spanische-bolognese-la-tim-malzer.html

    Und jetzt habe ich Hunger…gemein….ich schlaf mal lieber besser schnell…guts nächtle…

  12. Da das Auge mitisst, wurde beim Metzger einfach mal aus Versehen Kalbshackfleisch bestellt anstatt das sonstige und seit dem landet es immer im Topf. Ich mach dann noch nen kleingeschnippeltes Bund Suppengrün rein, Schalotten, Knoblauch, gestückelte Tomaten, getrocknete Tomaten (keine eingelegte sondern nur die mit Salz), nen Schuss Rotwein, Prise Zucker, bisschen Salz & Pfeffer, Frische Kräuter (Basilikum, Oregano, zwei Blätter Salbei) und zum Schluss nen halben Teelöffel Backkakao. Klingt komisch…schmeckt aber :)…aber ich kenn deine Variante von damals auch sehr gut 😉 und am nächsten Tag gab es dann bei uns Jägerschnitzel mit Blumenkohl und Kartoffeln *lach*…wünsch dir nen herrlich sonnigen Tag…ganz liebe Grüße Dany

  13. Hmmm, Spaghetti Bolognese kann ich immer essen. Meine kommt ohne die klassische Sellerie/Karottengeschichte aus.

    Ich brate reines Rindshackfleisch scharf in Olivenöl an, gebe eine grosse, fein gehackte Zwiebel und zwei ganze Knoblauchzehen und in feine Scheiben geschnittenen Bratspeck dazu und lass das alles kräftig braten. Abgelöscht wird mit Weisswein. Dann kommt eine Dose San Marzano Tomaten und eine Hand voll in Streifen geschnittene getrocknete Tomaten und etwas Hühnerbrühe dazu. Gewürzt wird mit italienischen Kräutern, Rosmarin, Origano. Das alles auf kleinem Feuer köcheln lassen. Je länger desto besser. Wenn’s länger dauern darf, gebe ich noch einen Zimtstengel dazu. Aber wenns eilt, ist’s auch nach 20 Minuten schon köstlich.
    Die Spaghettis unbedingt in Butter schwenken und dazu gibts reichlich frisch geriebenen Parmesan. Phouuuaaa. Purer Genuss.

    Ich geh dann mal in die Küche…

  14. a bisserl kirre biste schon. aber ich mag ja leute, die kirre sind 😉 ich mach jetzt nicht mit… komm zur zeit so selten zum kochen. jaja. mein armes kind… liebt doch auch bolognese – sein leibgericht!!! wie bei allen. aber er weiß schon, dass da keine wurst drin is *tssss* 😉

    danke für den lieben kommentar. hab mich total gefreut!

    dani

  15. Na klar kannste zum Probeessen vorbei kommen!!

    Tisch ist schon gedeckt und der Rotwein atmet schon…musste Dich nur beeilen, weil sonst habe ich den eingeatmet…

    🙂

    Süße Grüße
    die Küchenfee

  16. Liebe Nicole,

    obwohl ich inzwischen „mein“ Bolo-Rezept gefunden habe, hängt die tatsächliche Zusammensetzung und Zubereitung meist doch einfach davon ab, was gerade in welcher Menge noch im Kühlschrank ist und weg muss 😉 Ich mag auch im Allgemeinen keine Rezeptangaben à la „30 g Sellerie“ und „65 g Karotten“, das ist doch für die normale Küche Unsinn. Letztlich schmeckt es daher auch immer etwas anders, was mich aber nicht stört, sondern durchaus so gewollt ist! 😉 Also hier mein Rezept, so wie es eigentlich sein sollte:

    Zwiebeln und Knoblauch nicht zu fein schneiden, ich denke 1 Gemüsezwiebel und 2 Knoblauchzehen sollten ausreichen. Wenn aber grade mehr oder weniger da ist und weg muss, nur zu.
    Suppengemüse, also Möhren, Sellerie, Lauch, wenn grade da ist auch gern etwas Zucchini oder Fenchel, meinetwegen auch Pastinaken und sonstiges Wurzelgemüse in ziemlich kleine Würfel schneiden. Insgesamt sollte die Gemüsemenge (inkl Zwiebel!) so …mh… ich sag mal ein etwa handballgroßer Haufen sein. Genauere Mengenangaben sind nicht möglich und nicht nötig.
    Das Gemüse wird nun in Butter in einer großen Pfanne mit hohem Rand oder entsprechendem Topf angedünstet. Wenn alles nach so 8-10 min weich geworden ist, kommt ordentlich Zucker (1-2 El) drüber, sowie Salz und Pfeffer. Dann kann man die Hitze nochmal hochschalten und alles wunderbar karamellisieren lassen. Mjammi! 🙂
    Anschließend kommt das Gemüse in eine Schüssel und wartet.
    Nun kommt das Hackfleisch, ich würde sagen 500 g, ob nun halb-halb oder nur Rind ist Geschmackssache, ich meine, es schmeckt beides!
    Das Gehackte wird jedenfalls in etwas Öl krümelig gebraten, es darf auch ruhig etwas dunkel werden (Röstaromen, wie Herr Mälzer sagen würde!).
    Dann kommt das Gemüse zum Gehackten, gemeinsam mit Kräutern. Welche? Puh! Rosmarin, Thymian, Oregano sind gut, getrocknet oder frisch ist egal, wobei frisch natürlich immer schöner ist 🙂
    Alles umrühren, salzen, pfeffern, dann kommt ein ordentlicher Schuss Tomatenmark dazu, ich sag mal: so etwa 2 El voll und ungefähr 1/2 Tl scharfes Paprikapulver.
    Das darf nun für einige Sekunden anschwitzen, bevor die ganze Mischung mit Rotwein abgelöscht wird. Ich nehme hier gerne einen kräftigen Italiener, Franzosen gehen aber genauso. Ich meine nur, er sollte schmecken, sodass man rund die halbe Flasche (jaaa, soviel…) an die zukünftige Sauce kippen kann, und den Rest schon mal vernichten kann, während die Sauce gut wird. 😉
    Wie auch immer, der Rotwein kommt also nun großzügig an die Sauce, dazu noch Tomaten (entweder eine große Dose geschälte Tomaten oder entsprechend viele frische enthäutete. Ich würde hier tatsächlich empfehlen, die Tomaten zu enthäuten, da man sonst so hässliche Tomatenhautfetzen in der Sauce hat)und soviel Gemüse- oder Fleischbrühe, dass das ganze nicht mehr pampig ist, sondern eher flüssig.
    So, nun heißt es eigentlich nur noch warten. Ich meine, eine richtig gute Bolognese muss schon mindestens 1 1/2 Stunden leise vor sich hinköcheln. Je länger, desto besser.
    Falls die Sauce hierbei zu dickflüssig werden sollte, wird nochmal Flüssigkeit nachgegossen.
    Dann sollte man nochmal mit Salz und Pfeffer, evtl Kräutern abschmecken und dann kommt der Clou: 1-2 Stückchen möglichst herbe Bitterschokolade in der Sauce schmelzen lassen und 1-2 El Balsamicoessig unterrühren.
    Klingt wahrscheinlich etwas seltsam, bindet aber die Sauce nochmal, verleiht ihr Tiefe und eine tolle Farbe!
    Ob man dazu nun Spaghetti oder andere Nudeln isst, Lasagne zubereitet oder sie ganz einfach so auslöffelt (was durchaus machbar ist, ist nämlich ziemlich ziemlich lecker!) ist Geschmackssache 🙂
    Ich hoffe, man hat das nun einigermaßen verstanden und es ist nachkochbar. Man muss sich nur eins merken: es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, man muss sich einfach rantrauen und sich auf seine Intuition verlassen, dann klappt schon! Und mit der nötigen Portion Amore schmeckts auch garantiert 🙂

    Beste Grüße

  17. Hihi, also wenns ein Topf voller Bolo ist fühl ich mich da wohl 😉

  18. … und ich hätte da noch mal ein völlig anderes – rezept 🙂 lg aus dem ruhrgebiet (ist das weit von dir? du bist ja schließlich eingeladen…) lg u :-)))

  19. Hallo Nicole,

    aaaaaaah ich kenne die Variante deiner Kindheit. Sie gehört auch zu meinen Kindheitserinnerungen, allerdings gab es die nicht jeden Samstag! 🙂

    Willst du das Rezept auch haben oder haste das im Petto??? 🙂

    Nun zu meiner Bolognese!

    Zutaten:

    – 1 Zwiebel
    – 1-2 Knoblauchzehen
    – 1 Möhre
    – ein Stück Knollensellerie
    – 1 Dose Pizzatomaten (sind bereits gewürfelt!)
    – 1 Handvoll Basilikum
    – 250 g Rinder-, Schweine- oder auch Kalbshackfleisch
    – Pfeffer, Salz, eine Prise Zucker
    – 100 g Geflügelleber
    – 100 g Schinkenspeck
    – Olivenöl
    – 1 Lorbeerblatt
    – frisch geriebener Parmesan
    – ca. 1 Tasse voll Gemüsebrühe
    – wenn vorhanden, noch etwas Tomatenmark
    – und natürlich Spaaaaaghettiiiii

    Oh Nicole, mir fielen die Mengenangaben echt schwer. Ich mache das meistens nach Gefühl.

    So nun zur Zubereitung!

    Das Hackfleisch mit dem Schinkenspeck (kleingewürfelt) in Olivenöl scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu dann das Tomatenmark geben, wenn vorhanden.
    Die Geflügelleber waschen und trocken tupfen, dann in feine Stücke schneiden und mit in die Pfanne geben.
    Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch entweder durch die Presse jagen oder in kleine Würfel schneiden. Die Möhre und das Stück Sellerie raspeln und zusammen mit den Zwiebel- u. Knoblauchwürfelchen mit in die Pfanne geben.
    Wenn alles gut gebräunt ist mit der Brühe und den Dosentomaten übergießen.
    Das Lorbeerblatt und den feingehackten Basilikum dazugeben. Mit einer Prise Zucker abschmecken und nun Geduld üben und alles bei geringer Hitze ca. 30-45 Minuten köcheln lassen. Je länger, umso besser wirds. 🙂
    Zum Schluss noch mal probieren und evtl. nachwürzen und falls die Sauce zu sehr eingekocht ist, noch etwas Flüssigkeit hinzugeben.
    Nun die Spaghettis noch schnell ins kochende Wasser werfen und los geht die Schlemmerei! 🙂 Achso, das Lorbeerblatt musst du zum Schluss noch aus der Sauce fischen!

    Voilà, das ist mein Rezept. Ich hoffe, dir schmeckt es!

    Liebe Grüße

    Binele

  20. Ich glaub´s ja nicht, dass ich DAS verpasst habe… ich bezweifel, dass es einen größeren Bolo-Fan als mich gibt und ich werde fleißig alle Rezepte nachkochen 🙂

    Gruß, Nadine

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